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Anleitungen

BMW E92 M3 Fahrwerksfedern hinten wechseln

Die hinteren Fahrwerksfedern des E92 M3 sitzen unter Vorspannung zwischen Radführung und Karosserie. Der Wechsel ist Fahrwerksarbeit an einem sicherheitsrelevanten Bauteil. Die folgende Beschreibung gibt den Ablauf allgemein wieder, ersetzt aber weder den Reparaturleitfaden noch die Fachwerkstatt.

Diese Anleitung wurde automatisch mit KI erstellt und nicht von uns fachlich geprüft. Alle Angaben ohne Gewähr – maßgeblich sind der Reparaturleitfaden für Ihr Fahrzeug und im Zweifel eine Fachwerkstatt. Fragen zum Teil beantworten wir gern: 0163 3439264.

Aufwand
Schwer – besser in der Werkstatt
Dauer
ca. 2 ½ Stunden
Werkzeug
  • Hebebühne oder Wagenheber mit Unterstellböcken
  • Rangierwagenheber zum Abstützen der Radführung
  • Steckschlüsselsatz
  • Ratsche mit Verlängerung
  • Ringschlüsselsatz
  • Drehmomentschlüssel
  • Federspanner (fahrzeugspezifisch geeignet)
  • Rostlöser
  • Drahtbürste
  • Schutzbrille und Handschuhe
BMW E92 M3 Fahrwerksfedern hinten wechseln

Worum es geht

Am E92 M3 sind an der Hinterachse Feder und Dämpfer getrennt verbaut. Die Schraubenfeder stützt sich unten an der Radführung und oben an der Karosserie ab, jeweils über Gummiauflagen. Getauscht wird meist paarweise, weil eine einzelne neue Feder das Fahrzeug einseitig anhebt und das Fahrverhalten verändert.

Sicherheitshinweis

Federn stehen auch im ausgebauten Zustand unter hoher Vorspannung. Löst sich eine gespannte Feder unkontrolliert, kann sie schwere oder tödliche Verletzungen verursachen. Die Hinterachse ist außerdem sicherheitsrelevant: Fehler bei Montage oder Anzugsdrehmoment können zum Verlust der Radführung während der Fahrt führen. Diese Arbeit gehört in eine Werkstatt mit Hebebühne, passendem Federspanner und Drehmomentschlüssel. Führen Sie sie nur selbst aus, wenn Sie die Vorgaben des Reparaturleitfadens vorliegen haben und die nötige Erfahrung besitzen.

Vorbereitung

  • Fahrzeug eben abstellen, Vorderräder sichern, Handbremse lösen erst nach sicherer Abstützung prüfen.
  • Radschrauben hinten bei stehendem Fahrzeug lösen.
  • Fahrzeug anheben und sicher abstützen. Ein Wagenheber allein reicht nicht.
  • Hinterräder abnehmen.
  • Alle Schraubverbindungen im Arbeitsbereich vorher mit Rostlöser benetzen.

Ausbau

Die Radführung wird mit einem zweiten Wagenheber unterstützt, damit sie sich beim Lösen kontrolliert absenken lässt. Je nach Ausstattung sind vorher Bauteile am Federbeinbereich beiseitezulegen, etwa Leitungen oder Sensorik. Bei Fahrzeugen mit elektronischer Dämpferregelung ist zusätzlich die Verkabelung am Dämpfer betroffen. Ob und in welchem Umfang das zutrifft, hängt von Baujahr und Ausstattung ab.

Anschließend wird die Radführung so weit abgesenkt, bis die Feder entspannt ist und sich entnehmen lässt. Ist der verfügbare Federweg dafür nicht ausreichend, muss die Feder gespannt oder eine weitere Verbindung an der Radaufhängung gelöst werden. Welche das ist, gibt der Reparaturleitfaden vor. Lösen Sie keine Verbindung auf Verdacht.

Feder entnehmen. Die obere und untere Gummiauflage prüfen und bei Rissen, Verhärtung oder Ausbrüchen ersetzen. Auflageflächen an Karosserie und Radführung reinigen und auf Korrosion kontrollieren.

Einbau

  • Feder mit korrekt sitzenden Gummiauflagen einsetzen. Das Federende muss sauber im Anschlag der Auflage liegen.
  • Radführung langsam anheben und dabei prüfen, ob die Feder mittig bleibt und nicht verkantet.
  • Gelöste Verbindungen zunächst handfest ansetzen.
  • Gummigelagerte Fahrwerksverbindungen erst in Radlast-Stellung endgültig anziehen, sonst steht das Lager dauerhaft unter Verdrehung.
  • Anzugsdrehmomente und Angaben zu einmalig verwendbaren Schrauben im Reparaturleitfaden nachschlagen. Selbstsichernde Muttern und Dehnschrauben werden nicht wiederverwendet.

Nach der Montage

Räder montieren, Radschrauben über Kreuz nach Vorgabe anziehen. Fahrzeug ablassen, mehrfach einfedern lassen und alle Verschraubungen nachkontrollieren. Prüfen Sie die Federn bei aufgesetztem Fahrzeug optisch auf korrekten Sitz.

Nach einem Federwechsel ändert sich die Fahrzeughöhe. Lassen Sie die Achsvermessung prüfen, insbesondere Sturz und Spur an der Hinterachse. Bei Fahrzeugen mit Leuchtweitenregulierung oder Fahrwerkssensorik kann eine Kalibrierung notwendig sein. Ob das zutrifft, hängt von der Ausstattung ab. Machen Sie anschließend eine Probefahrt bei niedriger Geschwindigkeit und achten Sie auf Geräusche und Lenkverhalten. Bei Auffälligkeiten sofort anhalten und die Verschraubungen kontrollieren lassen.

Gebrauchtteile beurteilen

Prüfen Sie gebrauchte Federn auf Korrosionsnarben, beschädigte Lackierung, Setzung und Risse an den Federenden. Bauen Sie nur Federn gleicher Ausführung paarweise ein. Federn unterschiedlicher Kennzeichnung oder Stärke gehören nicht an eine Achse.

Passende Teile im Lager

Kommen Sie nicht weiter?

Technische Fragen beantworten wir am Telefon: 0163 3439264. Wir haben die Teile selbst ausgebaut und wissen meist, wo es hakt.

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