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Anleitungen

Räder wechseln am BMW: Ablauf und Radschrauben

Der Radwechsel gehört zu den Arbeiten, die man mit einfachem Werkzeug selbst erledigen kann. Entscheidend sind ein sicherer Stand des Fahrzeugs und der korrekte Anzug der Radschrauben. Die genauen Werte und Wagenheberaufnahmen entnehmen Sie dem Reparaturleitfaden oder der Betriebsanleitung Ihres Fahrzeugs.

Diese Anleitung wurde automatisch mit KI erstellt und nicht von uns fachlich geprüft. Alle Angaben ohne Gewähr – maßgeblich sind der Reparaturleitfaden für Ihr Fahrzeug und im Zweifel eine Fachwerkstatt. Fragen zum Teil beantworten wir gern: 0163 3439264.

Aufwand
Leicht – Bordwerkzeug reicht
Dauer
ca. 1 Stunde
Werkzeug
  • Wagenheber
  • Unterstellbock
  • Steckschlüssel oder Radkreuz
  • Drehmomentschlüssel
  • Zentrierbolzen oder Montagehilfe für Räder
  • Drahtbürste
  • Reifenfüller mit Manometer
  • Felgenschloss-Adapter (falls verbaut)
  • Arbeitshandschuhe
Räder wechseln am BMW: Ablauf und Radschrauben

Ein Rad, das sich löst, ist eine unmittelbare Gefahr für Sie und andere. Arbeiten Sie deshalb ohne Zeitdruck und kontrollieren Sie den Anzug der Radschrauben am Ende noch einmal. Wenn Sie keinen Drehmomentschlüssel haben oder unsicher sind, lassen Sie die Räder in einer Werkstatt montieren.

Vorbereitung

Stellen Sie das Fahrzeug auf ebenem, festem Untergrund ab. Handbremse anziehen, bei Automatik Wählhebel auf P, bei Handschaltung einen Gang einlegen. Die Räder, die am Boden bleiben, gegen Wegrollen sichern. Bei Fahrzeugen mit Luftfederung oder Niveauregulierung kann ein abweichendes Vorgehen nötig sein – das steht im Reparaturleitfaden.

Lösen Sie die Radschrauben eine knappe Umdrehung, solange das Rad noch auf dem Boden steht. Ist ein Felgenschloss verbaut, brauchen Sie dafür den passenden Adapter. Sitzt eine Radkappe oder Nabenabdeckung auf der Felge, nehmen Sie diese vorher ab.

Fahrzeug anheben

Setzen Sie den Wagenheber nur an den vorgesehenen Aufnahmepunkten an. Diese liegen bei BMW in der Regel am Schweller und sind markiert oder als Verstärkung erkennbar; die genaue Lage unterscheidet sich je nach Baureihe. Ein falscher Ansatzpunkt verformt den Schweller oder lässt das Fahrzeug abrutschen. Heben Sie nur so weit an, dass das Rad frei dreht, und schieben Sie anschließend einen Unterstellbock unter einen tragenden Punkt. Arbeiten Sie nie unter einem Fahrzeug, das nur auf dem Wagenheber steht.

Rad abnehmen und montieren

Schrauben Sie die Radschrauben heraus. Ein eingedrehter Zentrierbolzen hält die Felge beim Ansetzen in Position und schont das Gewinde in der Nabe. Nehmen Sie das Rad ab und legen Sie es flach hin.

Reinigen Sie die Nabenauflage und den Zentrierbund von Rost und Schmutz. Eine verschmutzte Auflagefläche ist eine häufige Ursache für nachlassende Vorspannung der Schrauben. Fetten Sie die Auflagefläche der Felge und die Kegelflächen der Schrauben nicht. Ein sehr dünner Film Montagepaste auf dem Zentrierbund ist üblich, darf aber nicht auf die Auflagefläche gelangen.

Setzen Sie das Rad auf und drehen Sie die Radschrauben von Hand ein. Verwenden Sie nur Schrauben, die zur Felge passen: Bundform und Länge müssen stimmen. Schrauben von einer anderen Felge können zu kurz greifen oder falsch aufliegen. Ziehen Sie die Schrauben zunächst über Kreuz leicht an, damit sich die Felge sauber zentriert.

Anziehen und Nacharbeiten

Lassen Sie das Fahrzeug ab, bis das Rad mit vollem Gewicht aufsteht. Ziehen Sie die Radschrauben erst dann über Kreuz mit dem Drehmomentschlüssel fest. Das vorgeschriebene Anzugsdrehmoment schlagen Sie im Reparaturleitfaden nach – schätzen Sie es nicht und verwenden Sie keinen Schlagschrauber zum Festziehen.

Prüfen Sie zum Schluss den Reifendruck. Bei Fahrzeugen mit Reifendruckkontrolle ist je nach Baujahr und Ausstattung ein Zurücksetzen oder Anlernen über das Bordmenü nötig; das Vorgehen unterscheidet sich zwischen den Systemen. Ziehen Sie die Radschrauben nach einer kurzen Fahrstrecke noch einmal auf das vorgeschriebene Moment nach. Die empfohlene Strecke steht in der Betriebsanleitung.

Worauf Sie zusätzlich achten sollten

  • Felgen vor der Montage auf Risse, Schläge am Horn und Korrosion im Bereich der Nabenauflage prüfen.
  • Bei gebrauchten Rädern den Zustand der Reifen beurteilen: Profiltiefe, Alter, Risse in der Flanke.
  • Rad- und Reifenkombination muss zum Fahrzeug passen. Freigaben ergeben sich aus den Fahrzeugpapieren oder einem Gutachten.
  • Fremdfelgen brauchen unter Umständen Zentrierringe.
  • Unwucht nach der Montage macht sich im Lenkrad bemerkbar – dann wuchten lassen.

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